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19-P019 Gesundheitsorientierte Führung von Teams

Teams stellen einen wichtigen Ort dar, an dem sich Mitarbeitende ergänzen und unterstützen, sich austauschen, sowie neue Kraft und Energie tanken können. Ein funktionierendes Team ist elementar für die persönliche Entlastung sowie die psychische und körperliche Gesundheit von Mitarbeitenden. Schwierigkeiten und Konflikte in Teams dagegen zehren an den Kräften, fördern Demotivation und Erschöpfung und verhindern, dass sich die stabilisierenden und gesundheitsfördernden Potenziale eines Teams entfalten können. Führungskräfte haben einen starken Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit und Arbeitsatmosphäre ihres Teams: Sie gestalten entscheidend den Zusammenhalt und die Tragfähigkeit ihres Teams mit, sie müssen Gesundheitsüberlastungen und -risiken erkennen, sie können ihr Team kulturell stützen und steuern - und sie prägen durch ihr eigenes Vorbild das Verhalten ihrer Mitarbeitenden.

Inhalte u. a.:
- Welche Faktoren und Umstände führen dazu, dass der Einzelne und das gesamte Team Gefahr läuft, auszubrennen?
- Wie können Teamdynamiken gedeutet und erste Konflikte behoben werden, um eine gesundheitsfördernde Arbeitsatmosphäre zu schaffen?
- Was ist auf der Führungsebene und im Team zu tun, wenn das gesundheitsschädigende Verhalten und Ausbrennen schon weiter vorangeschritten ist und bereits Krisen in der Teamarbeit ausgelöst hat?
- Wie kann ich Vorbild sein und wie halte ich mich als Führungskraft selbst gesund?

Zielgruppe: Führungskräfte aus allen Bereichen

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Zeitraum: Do. 29.08.2019 - Fr. 30.08.2019


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19-P022 Der Mitarbeiter entspricht nicht meinen Erwartungen

Wie geht man als Führungskraft damit um, wenn ein Mitarbeiter zunehmend nicht mehr den Leistungsanforderungen des Arbeitsbereichs entspricht? Wie macht man Fehlverhalten von Mitarbeitern zum Thema und wie beugt man möglichst effektiv einer Wiederholung vor? Die Gründe für verminderte Leistungsfähigkeit können vielfältig sein: chronische Krankheit oder Erschöpfung, fachliche Überforderung oder fehlende Motivation. Ziel der Führungskraft muss es in diesen Situationen sein, möglichst Lösungen zu finden, die für den Mitarbeitenden, die Führungskraft, wie auch den gesamten Arbeitsbereich eine längerfristig akzeptable Perspektive bieten. Ebenso sind Führungskräfte herausgefordert, wenn Mitarbeitenden wiederholt
offensichtliche und schwerwiegende Fehler passieren. Hier bedarf es u. a. einer klaren Ansprache, wie auch einer ernsthaften gemeinsamen und konstruktiven Suche nach Lösungspotenzialen und ggf. Maßnahmen zur zukünftigen Fehlerprävention. Im Seminar werden mit Führungskräften Kommunikationsmöglichkeiten und Prozessgestaltungen bei Leistungsproblemen und Fehlverhalten erarbeitet, die auf einer wertschätzenden Grundhaltung beruhen. Dabei sollen auch arbeitsrechtliche Fragen angesprochen werden.

Inhalte u. a.:
- Kommunikation bei Leistungsproblemen und Fehlern
- Ressourcen von Mitarbeitenden identifizieren und nutzbringend einsetzen
- Gestaltungsmöglichkeiten einer motivierenden und fehlerfreundlichen Kultur

Zielgruppe: Führungskräfte aus allen Bereichen

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Zeitraum: Di. 17.09.2019 - Mi. 18.09.2019


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19-P025 Kollegen bewegen ohne Weisungsbefugnis-Basisseminar

Inzwischen ist es häufig notwendig, Kollegen zu steuern und zu leiten, ohne Führungskraft zu sein. Ob in Projekten, der Umsetzung von Lean Management oder als Spezialist für Qualitätsmanagement oder Hygiene .- oftmals kann die Position der Leitenden mit "viel müssen, ohne viel zu dürfen" umschrieben werden. In dieser Rolle ist es eine besondere Herausforderung, sich als Verantwortlicher Anerkennung, Vertrauen und Respekt im eigenen Team und bei Vorgesetzten zu sichern. Oft treten Unsicherheit und Ineffizienz, die Verschiebung von Entscheidungen und verwässerte Erfolgskontrollen auf. Gleichzeitig sind die Erwartung und der Druck groß, ein Projekt auch zum Erfolg zu bringen. Kollegen und Mitarbeitende zu führen, ohne direkter disziplinarischer Vorgesetzter zu sein, ist eine herausfordernde Aufgabe. Wie kann ich von Anfang an meine Rolle finden und mich als Leitung etablieren? Wie schaffe ich es, ohne hierarchische Macht, die Teammitglieder zu motivieren? Und wie setze ich mich gegen Blockaden und Widerstände durch? In diesem Seminar haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Position als Leitung ohne Vorgesetztenfunktion zu reflektieren und sich in ihrer Rolle zu festigen. Es werden dabei zahlreiche Führungsinstrumente vermittelt, die helfen, auch ohne übergeordnete hierarchische Position durchsetzungsfähig zu sein.

Inhalte u. a.:
- Reflexion und Bedeutung der eigenen Rolle und Verantwortung
- Steuern, Motivieren, Qualität kontrollieren "unter Kollegen"
- "Dazu habe ich keine Zeit": Umgang mit Widerständen und Konflikten

Zielgruppe: Mitarbeitende mit Projektleitungs- oder Querschnittsaufgaben

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Zeitraum: Di. 27.08.2019 - Mi. 28.08.2019


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19-P049 Ich arbeite in der Diakonie - Was heißt das?

Was bedeutet es eigentlich, in einer diakonischen Einrichtung zu arbeiten? Ist es ein Arbeitsplatz wie jeder andere auch? Wo ist das ,,Diakonische" sichtbar und spürbar? Und wo haben meine Werte, Erfahrungen und Orientierungen Anknüpfungspunkte an Diakonie - auch wenn ich nicht unbedingt in die Kirche gehe? Was ergibt für mich Sinn und woraus kann ich Energie und neue Kraft schöpfen? In diesem Fortbildungsangebot werden wir den Arbeitgeber Diakonie genauer betrachten: als diakonisches Unternehmen und als kirchlichen Arbeitgeber mit christlichen Werten. Und wir wollen darüber ins Gespräch kommen, welche individuellen Werte und Orientierungen dem eigenen Handeln zu Grunde liegen, und diese in Bezug zur christlichen Tradition zu setzen. Dies kann zur Eröffnung neuer Spielräume durch reichere Perspektiven führen und dadurch die Freiheit des Handelns im beruflichen Alltag erhöhen.

Inhalte u. a.:
- Meine Erfahrungen mit der Arbeit in einer diakonischen Einrichtung
- Was ist das Besondere diakonischer Arbeit aus meiner Sicht?
- Aufbau und Geschichte der Diakonie
- Werte in der diakonischen Arbeit

Zielgruppe: alle Mitarbeitenden

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Zeitraum: Do. 12.09.2019 - Fr. 13.09.2019


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wenig Teilnehmer

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19-P050 Ich arbeite in einem evangelischen Unternehmen

,,Diakonie ist Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirchen. (...) Sie ist gelebter Glaube, präsente Liebe, wirksame Hoffnung." So steht es im Leitbild der Diakonie Deutschland. Aber was bedeutet das für meine Arbeit als Ärztin, als Krankenpfleger, als Erzieherin, als Heilpädagoge, als Mitarbeiterin in der Verwaltung, den Service- und Funktionsdiensten oder dem Marketing? Was ist ,,evangelisch"? Welches sind die grundlegenden Inhalte des christlichen Glaubens und der evangelischen Kirche, denen gegenüber ich mich loyal zeigen soll? Und in welchen Bereichen meines beruflichen Handels werden christliche Glaubensgrundsätze relevant? In dem Seminar soll diesen Fragen nachgegangen werden. Grundlegende Inhalte des christlichen Glaubens in der evangelischen Kirche sollen besprochen und auf ihre Tragfähigkeit in einem diakonischen Unternehmen hin befragt werden. Dabei sollen auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Religionsgemeinschaften oder Konfessionen herausgearbeitet werden.

Zielgruppe: alle interessierten Mitarbeitenden, insbesondere diejenigen, die keiner Konfession oder einer anderen als der christlichen Religion angehören

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Termin: Di. 10.09.2019


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fast ausgebucht

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19-P053 Grundkurs Ethikberatung IIa: Organisation

Der zweite Teil des Grundkurses stellt die ,,Organisationen" unseres Sozial- und Gesundheitsunternehmens in den Mittelpunkt und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden unterschiedliche Wege, wie eine für die eigene Organisation passende Struktur von Ethikberatung entwickelt, Schritt für Schritt umgesetzt und evaluiert werden kann.

Inhalte u. a.:
- Krankenhaus als System und die Herausforderungen einer lernenden Organisation
- Entscheidungsprozesse, Zuständigkeiten und Verantwortung
- Instrumente der Ethikberatung und Strukturen
- Planungsschritte zur Umsetzung und Evaluation von Ethikberatung
- Das diakonische Profil der Organisation und die Passform der Ethik
- Grundlagen und best-practice Beispiele zur Leitlinienentwicklung
- Innovative Möglichkeiten und Grenzen der Ethikarbeit

Zielgruppen: Mitarbeitende in den Ethikkomitees und andere Interessierte

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren

Anmerkung: entspricht den aktuellen Standards der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. (AEM) 

Zeitraum: Mo. 02.09.2019 - Di. 03.09.2019


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19-P054 Grundkurs Ethikberatung IIb: Ethische Entscheidungssituationen

Ethische Entscheidungen werden immer auf dem Hintergrund wertorientierter Handlungsgrundsätze getroffen. Insofern sind bei ethischen Entscheidungen die Werte und Orientierungsmuster des Umfeldes neben den persönlichen zu berücksichtigen. Gegenstand der Kurseinheit sind demnach die Fragen evangelischer Grundentscheidungen für ethische Zusammenhänge im Arbeitsalltag sowie daraus sich ergebende Werthaltungen der Paul Gerhardt Diakonie gAG.

Inhalte u. a.:
- Grundlagen evangelischer Ethik
- Ethische Entscheidungssituationen im Kontext eines diakonischen Krankenhauses
- Das diakonische Profil der Paul Gerhard Diakonie gAG und Konsequenzen für ethische Entscheidungen
- Fallbesprechungen

Zielgruppen: Mitarbeitende in den Ethikkomitees und andere Interessierte

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren

Anmerkung: entspricht den aktuellen Standards der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. (AEM) 

Termin: Mi. 04.09.2019


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19-P057 Aufbaukurs Ethikberatung:,,Ich will nicht mehr essen - Ich will nicht mehr trink

Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit wird meist als natürliche Form des Sterbens betrachtet. Der Tod tritt selbstbestimmt aufgrund von Unterlassen, nicht durch aktive Handlung ein. Die Begleitung eines Menschen, der sich für diese Form des Sterbens entschieden hat, ist eine Herausforderung für An- und Zugehörige sowie Pflegende und andere professionelle Akteure. In den Pflegewohnheimen und auch im Krankenhaus gewinnt das Thema Sterbefasten an Aktualität und Brisanz. Der Aufbaukurs ,,Sterbefasten" beschäftigt sich mit der Problematik: Welche ethischen und praktischen Fragen werden dadurch aufgeworfen und von welchen Erfahrungen damit können wir lernen.

Inhalte u. a.:
- Arbeit mit dokumentierten Fallgeschichten
- Auseinandersetzung mit und Diskussion von Positionspapieren, Handreichungen, Stellungnahmen

Zielgruppen: Absolventen der Ethikberatungsausbildung und weitere Interessierte

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren 

Termin: Fr. 06.09.2019


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fast ausgebucht

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19-P072 Begegnungstag Ambulanter Hospizdienste in der PGD gAG

Ambulante Hospizdienste erfüllen eine wichtige Funktion in der Begleitung von sterbenden und schwerkranken Menschen und ihrer Angehörigen. Eine fundierte Ausbildung, Fortbildungen und Supervision bilden die Grundlage für dieses besondere Engagement. Seit 2011 besteht der Paul Gerhardt Diakonie Hospizdienst am Standort des Martin-Luther-Krankenhauses in Berlin - im Jahr 2018 hat der achte Ausbildungsgang begonnen. Bereits langjährige Erfahrung besitzen viele der Ehrenamtlichen des Ökumenischen Hospizdienstes in Luth. Wittenberg bei der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden auf der Palliativstation, in den Pflegeeinrichtungen wie auch zu Hause. Am Begegnungstag sind die Ehrenamtlichen der Hospizdienste in der PGD gAG eingeladen, über die eigenen Erfahrungen in den unterschiedlichen Kontexten miteinander ins Gespräch zu kommen und aktuelle Impulse für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu erhalten. Ein detailliertes Tagesprogramm erhalten die Teilnehmenden vorab.

Zielgruppe: ehrenamtliche Mitarbeitende der Hospizdienste der PGD gAG

Kursgebühr: ohne Seminargebühren

Anmeldung über: annett.morgenstern@pgdiakonie.de 

Termin: Sa. 21.09.2019


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19-P074 ,,Denn du bist bei mir ..." - Sterbende begleiten

Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder in anderen Einrichtungen der Diakonie - Mitarbeitende begegnen immer wieder Sterbenden und deren Angehörigen. Wie lassen sich diese Begegnungen so gestalten, dass sie gut und hilfreich für die Betroffenen sind? Und zugleich so, dass ich als Mitarbeitende/r in dem, was ich tue, als Teil einer christlichen Einrichtung erkennbar und persönlich authentisch bin? Gemeinsam erkunden wir, welche Worte, Rituale und Symbole der christliche Glaube für diese Situation bereithält.

Zielgruppe: Seelsorgende

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren

Termin: wird noch bekannt gegeben 

Termin: Do. 19.09.2019


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Kontakt

PGA Paul Gerhardt Diakonie - Akademie

Kirchplatz 9

06886 Lutherstadt Wittenberg


Tel.: 03491 459540-0

Fax.: 03491 459540-9

E-Mail: akademie@pgstiftung.de