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2017-053 Ethikforum: Zwang und Selbstbestimmung bei herausforderndem Verhalten

Aggressionen von Patienten und Bewohnern gehören zum Alltag auf den Stationen unserer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Suchterkrankte, psychisch beeinträchtigte oder demenziell erkrankte Patienten und Bewohner benötigen einen besonderen professionellen Umgang.

Vor allem Menschen mit demenziellen Erkrankungen stellen eine zunehmende Herausforderung für den Stationsalltag dar. Demenziell Erkrankte verhalten sich oft sehr unruhig, manchmal orientierungslos und gelegentlich aggressiv, einige zeigen Hinlauftendenzen. Sie benötigen alle eine besondere Betreuung, die nicht immer gewährleistet werden kann. Die anvertrauten kranken Menschen haben ein Recht auf Schutz und gleichzeitig ein Recht auf Selbstbestimmung. Im Pflegealltag muss immer wieder zwischen diesen beiden Polen abgewogen werden, woraus sich ethische Konflikte ergeben.

Für Ärzte, Pflegende und Angehörige entstehen in der Behandlung und Betreuung von demenziell erkrankten Menschen oft Situationen, in denen die Grenzen der eigenen Verantwortung erreicht und teilweise auch überschritten werden. Bei freiheitsentziehenden Maßnahmen, aber auch bei subtileren Formen von Begrenzung stellt sich die Frage: Wo endet die Selbstbestimmung des anderen, wo beginnt unser Zwang? In diesem Ethikforum wollen wir dieser Frage nachgehen.

Themen sind u. a.:
- Zwang und Selbstbestimmung
- ethische Fragen aus der Perspektive des christlichen Menschenbilds
- diakonische Verantwortung und medizinische und pflegerische Herausforderung

Zielgruppen: Mitglieder des Ethikkomitees, Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen, Seelsorger, interessierte Mitarbeitende 

Termin: Do. 12.10.2017


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2017-079 Demenz im Krankenhaus

Krankenhausaufenthalte sind für Menschen mit Demenz häufig belastend und verunsichernd: Alles ist fremd, Vorgänge werden nicht verstanden, die Mitwirkung ist demnach erschwert und problematisches Verhalten kann sich verstärken.

Das Eingehen auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ist im Klinikalltag häufig schwer zu realisieren. Irritierendes Verhalten der Erkrankten ist für die Mitarbeitenden in den Abläufen des Krankenhauses eine besondere Herausforderung und bringt die Beteiligten öfter an Grenzen von Verständnis und Belastbarkeit.

Auf der Grundlage eines personzentrierten Verständnisses von Demenz sollen in diesem Seminar die Kommunikation und der Umgang mit Betroffenen im Klinikkontext thematisiert und praktische Handlungshilfen gegeben werden. Neben der Vermittlung grundlegender Informationen zur Erlebniswelt demenziell veränderter Menschen, soll der Schwerpunkt auf problematischem Verhalten von Menschen mit Demenz und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs für Pflegende und Betreuende im Krankenhausbereich liegen.

Inhalte u. a.:
- Dilemma: Patienten mit Demenz im Akutkrankenhaus
- Krankheitsbild Demenz
- Die Erlebniswelt von Menschen mit Demenz
- Tipps zur Kommunikation
- Tipps zur Unterstützung der Nahrungsaufnahme
- Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten

Zielgruppen: Pflegende, Ärzte, Mitarbeitende in therapeutischen Berufen u. a.

Anmerkung:
- Palliative Care Plus. Pflegekräften, die bereits eine Fortbildung in Palliative Care (160 Stunden) absolviert haben, bietet das Seminar eine Vertiefung und Aktualisierung der palliativpflegerischen Kenntnisse. Die Veranstaltung entspricht den Anforderungen von §39a SGB V. 

Zeitraum: Mi. 11.10.2017 - Do. 12.10.2017


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fast ausgebucht

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2017-107 Austauschtag für Praxisanleiter

Die praktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in der Kranken- und Altenpflege entscheidet wesentlich über das spätere berufliche Selbstverständnis der Pflegenden und über die künftige Pflegequalität in den stationären und ambulanten Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege. Praxisanleitende sichern den Lerntransfer zwischen Theorie und Praxis und gewährleisten die gute Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in den täglichen Dienstablauf. Damit übernehmen sie eine bedeutende Rolle bei der Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs ebenso wie bei der Weitergabe eines selbstbewussten und professionellen Selbstverständnisses der Pflege.

In dem Seminar erhalten Praxisanleitende die Möglichkeit, sich über pflegerisches Selbstbewusstsein im konkreten Pflegealltag auszutauschen und Konsequenzen für die Anleitung, wie auch für ihre eigene berufliche Situation, zu diskutieren. Unter fachkundiger Moderation sollen Gestaltungsmöglichkeiten der Praxisanleitung besprochen und im Austausch vertieft werden.

Zielgruppen: Praxisanleitende im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen 

Termin: Di. 10.10.2017


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wenig Teilnehmer

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2017-121 Stärkung der inneren Widerstandskraft - Resilienztraining

Sich wohl zu fühlen, im Kontakt mit sich selbst zu sein, für sich zu sorgen ist Grundlage eines zufriedenen und entspannten Lebens. So sind die täglichen beruflichen und persönlichen Herausforderungen gut zu bewältigen.

Oft halten wir unsere seelische "Schutzschicht", unsere individuelle, psychische Widerstandsfähigkeit, die Resilienz, nicht aufrecht. Eine gute "Selbstpflege" stärkt die Fähigkeit, mit Druck, Stress und Belastungen, mit Ungewissheit, Veränderungen und Rückschlägen umzugehen. Eine ausgeprägte Resilienz, die individuelle, innere Widerstandskraft unterstützt Sie trotz hoher Belastungen und Anforderungen handlungsfähig und innerlich stabil zu sein. In diesem Seminar aktivieren Sie Ihre eigenen Kraftquellen und Ressourcen und stärken Ihre persönliche Resilienz.

Inhalte u. a.:
- Sie lernen die wichtigsten Faktoren der Resilienz kennen
- Sie öffnen Ihre individuelle Resilienz-"Schatzkiste", Ihre persönlichen Möglichkeiten die eigene Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken
- Sie analysieren und verändern blockierende Denk- und Handlungsmuster
- Sie erreichen mehr Sicherheit in Ihrer Handlungsfähigkeit in belastenden Situationen

Ausgehend von Ihren Fragestellungen, Vorstellungen und Erwartungen entwickeln Sie durch praxisnahe, konkrete Reflexions- und Veränderungsübungen neue Handlungskompetenzen, um Ihre individuelle Resilienz, Ihre persönliche Widerstandskraft zu stärken.

Zielgruppe: alle Mitarbeitenden 

Zeitraum: Mo. 09.10.2017 - Di. 10.10.2017


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fast ausgebucht

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2017-130 Dienstplanprogramm SP-Expert - Einführungskurs

Sie sind neu in der PGD und benötigen eine Einführung in das Dienstplanpro-gramm SP-Expert? Oder Ihnen wurde die Planungsverantwortung für den Dienstplan übertragen? In diesem Seminar wird Ihnen Grundlegendes über SP-Expert vermittelt.

Sie lernen als Neu-Nutzer:
- den Aufbau des Programms
- wie Sie Dienstpläne erstellen und Planänderung vornehmen und
- welche planungsrelevanten Grundlagen der Tarifwerke in SP-Expert enthalten sind.

Darüber hinaus werden im Seminar aktuelle Fragen und Probleme der Dienstplangestaltung diskutiert.

Voraussetzung für die Teilnahme am Einführungsseminar ist, dass durch Ihre Leitung eine SP-Expert Benutzerberechtigung (Mindestanforderung: planungsverantwortlich) beauftragt wurde. Das Formular "Nutzerberechtigung" finden Sie im PGD Intranet / Zentrale Bereiche / SC Personal / SP-Expert / Formulare SP-E.

Zudem müssen der Zugriff auf das Programm SP-Expert eingerichtet und die entsprechenden Zugangsdaten beantragt sein. Das Formular "IT-Nutzerantrag" finden Sie im PGD Intranet / Zentrale Bereiche / IT und Technik / IT-Anträge.

Zielgruppe: Planungsverantwortliche SP-Expert Nutzer (Bennenung zum Einführungsseminar erfolgt durch die Abteilungsleitung) 

Termin: Mo. 09.10.2017


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wenig Teilnehmer

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2017-142 Interdisziplinärer Aufbaukurs Ultraschall

Der Sonographie-Aufbaukurs vermittelt Wissen und praktische Fertigkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Teilnehmenden sollten ausreichend Gelegenheit gehabt haben, Ihr Wissen aus dem Grundkurs (topographische Anatomie, Untersuchungstechnik) auch klinisch anzuwenden. Darauf aufbauend werden Spezialanwendungen des Ultraschalls (z.B. im Bereich der urologischen Sonographie, der Thoraxsonographie oder der interventionellen Sonographie) vorgestellt, die ihren Platz in eigenen kleinen Workshops finden. Die Gruppenstärke wird bei 5 bis 6 Teilnehmenden liegen.

Anmerkungen:
- Dieser Kurs entspricht den Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 4/2009 und wurde von der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zertifiziert
- Kosten: 350 Euro (für PGD-Mitarbeitende), 390 Euro für externe Ärzte 

Zeitraum: Fr. 13.10.2017 - So. 15.10.2017


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