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2017-022 Kollegen bewegen ohne Weisungsbefugnis

Inzwischen ist es häufig notwendig, Kollegen zu steuern und zu leiten, ohne Führungskraft zu sein. Ob in Projekten, der Umsetzung von Lean Management oder als Spezialist für Qualitätsmanagement oder Hygiene - oftmals kann die Position der Leitenden mit "viel müssen, ohne viel zu dürfen" umschrieben werden. In dieser Rolle ist es eine besondere Herausforderung, sich als Verantwortlicher Anerkennung, Vertrauen und Respekt im eigenen Team und bei Vorgesetzten zu sichern. Oft treten Unsicherheit und Ineffizienz, die Verschiebung von Entscheidungen und verwässerte Erfolgskontrollen auf. Gleichzeitig sind die Erwartung und der Druck groß, ein Projekt auch zum Erfolg zu bringen. Kollegen und Mitarbeitende zu führen, ohne direkter disziplinarischer Vorgesetzter zu sein, ist eine herausfordernde Aufgabe. Wie kann ich von Anfang an meine Rolle finden und mich als Leitung etablieren? Wie schaffe ich es, ohne hierarchische Macht, die Teammitglieder zu motivieren? Und wie setze ich mich gegen Blockaden und Widerstände durch?

In diesem Seminar haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Position als Leitung ohne Vorgesetztenfunktion zu reflektieren und sich in ihrer Rolle zu festigen. Es werden dabei zahlreiche Führungsinstrumente vermittelt, die helfen, auch ohne übergeordnete hierarchische Position durchsetzungsfähig zu sein.

Inhalte u. a.:
- Reflexion und Bedeutung der eigenen Rolle und Verantwortung
- Steuern, Motivieren, Qualität kontrollieren "unter Kollegen"
- "Dazu habe ich keine Zeit": Umgang mit Widerständen und Konflikten

Zielgruppen: Mitarbeitende mit Projektleitungs- oder Querschnittsaufgaben 

Zeitraum: Mi. 18.10.2017 - Do. 19.10.2017


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2017-029 Arbeitsrecht für Führungskräfte

Führungskräfte auf allen Ebenen benötigen grundlegende Kenntnisse im Arbeitsrecht diakonischer Unternehmen auf aktuellem Stand. Themen wie: Einstellung, Befristung, Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, Direktionsrecht, Um- und Versetzung, disziplinarische Maßnahmen, Fehlzeiten, mitarbeitervertretungsrechtliche Aspekte werden durch den Autor eines Standardwerks zum diakonischen Arbeitsrecht grundlegend vermittelt und an Praxisbeispielen aktuell aufbereitet. So besteht die Möglichkeit, aktuelle Anwendungsfragen unter fachkundiger Beratung miteinander zu diskutieren.

Inhalte u. a.:
- Aktuelle Fragestellungen im Bereich des Arbeitsrechts
- Geänderte Rechtsprechung des BAG zum Befristungs- und Urlaubsrecht
- Zukunft des Dritten Weges

Zielgruppe: Führungskräfte aus allen Bereichen 

Termin: Mo. 16.10.2017


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wenig Teilnehmer

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2017-053 Ethikforum: Zwang und Selbstbestimmung bei herausforderndem Verhalten

Aggressionen von Patienten und Bewohnern gehören zum Alltag auf den Stationen unserer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Suchterkrankte, psychisch beeinträchtigte oder demenziell erkrankte Patienten und Bewohner benötigen einen besonderen professionellen Umgang.

Vor allem Menschen mit demenziellen Erkrankungen stellen eine zunehmende Herausforderung für den Stationsalltag dar. Demenziell Erkrankte verhalten sich oft sehr unruhig, manchmal orientierungslos und gelegentlich aggressiv, einige zeigen Hinlauftendenzen. Sie benötigen alle eine besondere Betreuung, die nicht immer gewährleistet werden kann. Die anvertrauten kranken Menschen haben ein Recht auf Schutz und gleichzeitig ein Recht auf Selbstbestimmung. Im Pflegealltag muss immer wieder zwischen diesen beiden Polen abgewogen werden, woraus sich ethische Konflikte ergeben.

Für Ärzte, Pflegende und Angehörige entstehen in der Behandlung und Betreuung von demenziell erkrankten Menschen oft Situationen, in denen die Grenzen der eigenen Verantwortung erreicht und teilweise auch überschritten werden. Bei freiheitsentziehenden Maßnahmen, aber auch bei subtileren Formen von Begrenzung stellt sich die Frage: Wo endet die Selbstbestimmung des anderen, wo beginnt unser Zwang? In diesem Ethikforum wollen wir dieser Frage nachgehen.

Themen sind u. a.:
- Zwang und Selbstbestimmung
- ethische Fragen aus der Perspektive des christlichen Menschenbilds
- diakonische Verantwortung und medizinische und pflegerische Herausforderung

Zielgruppen: Mitglieder des Ethikkomitees, Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen, Seelsorger, interessierte Mitarbeitende 

Termin: Do. 12.10.2017


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fast ausgebucht

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2017-075 3-Minuten zur professionellen Deeskalation: ProDeMa® - Umgang mit Gewalt

Im Verlauf jeder Krankheit gibt es Phasen, in denen Aggression entstehen kann. Ängste, Autonomie- und Selbstwertverluste, Existenzsorgen, persönliche Krisen, Schmerzen oder Wut können Patienten so sehr belasten, dass sie möglicherweise schon auf Kleinigkeiten (z. B. den Hinweis auf Stationsregeln oder ärztliche Anordnungen) aggressiv reagieren.

Die Bewältigung von aggressiven Situationen und der Umgang mit angespannten Patienten gehören deshalb leider immer wieder zum Arbeitsalltag in Krankenhaus und Pflegeheim. Mitarbeitende berichten von Beschimpfungen seitens der Patienten, in Ausnahmefällen auch von aggressiven Ausbrüchen oder gewalttätigen Angriffen.

Beim professionellen Deeskalationsmanagement (ProDeMa®) in 3 Minuten geht es darum, in der Akutsituation die Entstehung von Aggression zu verhindern oder wenigstens zu vermindern und mit angespannten Situationen sowie mit aggressiven Patienten deeskalierend umzugehen. Wissen und Kompetenz in dieser Thematik sind aus Verantwortung für das Wohl der Patienten, aber auch für die eigene Gesundheit notwendig.

Möglichkeiten des professionellen Umgangs mit Gewalt und Aggression werden von dem ausgewiesenen Dozenten des Instituts für Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa®) für den Medizin- und Pflegealltag erläutert und eingeübt.

Inhalte u. a.:
- Verhinderung der Entstehung von Gewalt und Aggression
- Veränderung der Sichtweisen und Interpretationen aggressiver Verhaltensweisen
- Verständnis der Ursachen und Beweggründe aggressiver Verhaltensweisen
- Kommunikative Deeskalationstechniken im direkten Umgang mit hochgespannten Patienten / Situationstraining

Zielgruppen: Führungskräfte und Mitarbeiter aus allen Bereichen 

Zeitraum: Mo. 16.10.2017 - Di. 17.10.2017


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2017-079 Demenz im Krankenhaus

Krankenhausaufenthalte sind für Menschen mit Demenz häufig belastend und verunsichernd: Alles ist fremd, Vorgänge werden nicht verstanden, die Mitwirkung ist demnach erschwert und problematisches Verhalten kann sich verstärken.

Das Eingehen auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ist im Klinikalltag häufig schwer zu realisieren. Irritierendes Verhalten der Erkrankten ist für die Mitarbeitenden in den Abläufen des Krankenhauses eine besondere Herausforderung und bringt die Beteiligten öfter an Grenzen von Verständnis und Belastbarkeit.

Auf der Grundlage eines personzentrierten Verständnisses von Demenz sollen in diesem Seminar die Kommunikation und der Umgang mit Betroffenen im Klinikkontext thematisiert und praktische Handlungshilfen gegeben werden. Neben der Vermittlung grundlegender Informationen zur Erlebniswelt demenziell veränderter Menschen, soll der Schwerpunkt auf problematischem Verhalten von Menschen mit Demenz und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs für Pflegende und Betreuende im Krankenhausbereich liegen.

Inhalte u. a.:
- Dilemma: Patienten mit Demenz im Akutkrankenhaus
- Krankheitsbild Demenz
- Die Erlebniswelt von Menschen mit Demenz
- Tipps zur Kommunikation
- Tipps zur Unterstützung der Nahrungsaufnahme
- Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten

Zielgruppen: Pflegende, Ärzte, Mitarbeitende in therapeutischen Berufen u. a.

Anmerkung:
- Palliative Care Plus. Pflegekräften, die bereits eine Fortbildung in Palliative Care (160 Stunden) absolviert haben, bietet das Seminar eine Vertiefung und Aktualisierung der palliativpflegerischen Kenntnisse. Die Veranstaltung entspricht den Anforderungen von §39a SGB V. 

Zeitraum: Mi. 11.10.2017 - Do. 12.10.2017


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2017-107 Austauschtag für Praxisanleiter

Die praktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in der Kranken- und Altenpflege entscheidet wesentlich über das spätere berufliche Selbstverständnis der Pflegenden und über die künftige Pflegequalität in den stationären und ambulanten Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege. Praxisanleitende sichern den Lerntransfer zwischen Theorie und Praxis und gewährleisten die gute Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in den täglichen Dienstablauf. Damit übernehmen sie eine bedeutende Rolle bei der Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs ebenso wie bei der Weitergabe eines selbstbewussten und professionellen Selbstverständnisses der Pflege.

In dem Seminar erhalten Praxisanleitende die Möglichkeit, sich über pflegerisches Selbstbewusstsein im konkreten Pflegealltag auszutauschen und Konsequenzen für die Anleitung, wie auch für ihre eigene berufliche Situation, zu diskutieren. Unter fachkundiger Moderation sollen Gestaltungsmöglichkeiten der Praxisanleitung besprochen und im Austausch vertieft werden.

Zielgruppen: Praxisanleitende im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen 

Termin: Di. 10.10.2017


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2017-121 Stärkung der inneren Widerstandskraft - Resilienztraining

Sich wohl zu fühlen, im Kontakt mit sich selbst zu sein, für sich zu sorgen ist Grundlage eines zufriedenen und entspannten Lebens. So sind die täglichen beruflichen und persönlichen Herausforderungen gut zu bewältigen.

Oft halten wir unsere seelische "Schutzschicht", unsere individuelle, psychische Widerstandsfähigkeit, die Resilienz, nicht aufrecht. Eine gute "Selbstpflege" stärkt die Fähigkeit, mit Druck, Stress und Belastungen, mit Ungewissheit, Veränderungen und Rückschlägen umzugehen. Eine ausgeprägte Resilienz, die individuelle, innere Widerstandskraft unterstützt Sie trotz hoher Belastungen und Anforderungen handlungsfähig und innerlich stabil zu sein. In diesem Seminar aktivieren Sie Ihre eigenen Kraftquellen und Ressourcen und stärken Ihre persönliche Resilienz.

Inhalte u. a.:
- Sie lernen die wichtigsten Faktoren der Resilienz kennen
- Sie öffnen Ihre individuelle Resilienz-"Schatzkiste", Ihre persönlichen Möglichkeiten die eigene Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken
- Sie analysieren und verändern blockierende Denk- und Handlungsmuster
- Sie erreichen mehr Sicherheit in Ihrer Handlungsfähigkeit in belastenden Situationen

Ausgehend von Ihren Fragestellungen, Vorstellungen und Erwartungen entwickeln Sie durch praxisnahe, konkrete Reflexions- und Veränderungsübungen neue Handlungskompetenzen, um Ihre individuelle Resilienz, Ihre persönliche Widerstandskraft zu stärken.

Zielgruppe: alle Mitarbeitenden 

Zeitraum: Mo. 09.10.2017 - Di. 10.10.2017


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2017-130 Dienstplanprogramm SP-Expert - Einführungskurs

Sie sind neu in der PGD und benötigen eine Einführung in das Dienstplanpro-gramm SP-Expert? Oder Ihnen wurde die Planungsverantwortung für den Dienstplan übertragen? In diesem Seminar wird Ihnen Grundlegendes über SP-Expert vermittelt.

Sie lernen als Neu-Nutzer:
- den Aufbau des Programms
- wie Sie Dienstpläne erstellen und Planänderung vornehmen und
- welche planungsrelevanten Grundlagen der Tarifwerke in SP-Expert enthalten sind.

Darüber hinaus werden im Seminar aktuelle Fragen und Probleme der Dienstplangestaltung diskutiert.

Voraussetzung für die Teilnahme am Einführungsseminar ist, dass durch Ihre Leitung eine SP-Expert Benutzerberechtigung (Mindestanforderung: planungsverantwortlich) beauftragt wurde. Das Formular "Nutzerberechtigung" finden Sie im PGD Intranet / Zentrale Bereiche / SC Personal / SP-Expert / Formulare SP-E.

Zudem müssen der Zugriff auf das Programm SP-Expert eingerichtet und die entsprechenden Zugangsdaten beantragt sein. Das Formular "IT-Nutzerantrag" finden Sie im PGD Intranet / Zentrale Bereiche / IT und Technik / IT-Anträge.

Zielgruppe: Planungsverantwortliche SP-Expert Nutzer (Bennenung zum Einführungsseminar erfolgt durch die Abteilungsleitung) 

Termin: Mo. 09.10.2017


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2017-142 Interdisziplinärer Aufbaukurs Ultraschall

Der Sonographie-Aufbaukurs vermittelt Wissen und praktische Fertigkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Teilnehmenden sollten ausreichend Gelegenheit gehabt haben, Ihr Wissen aus dem Grundkurs (topographische Anatomie, Untersuchungstechnik) auch klinisch anzuwenden. Darauf aufbauend werden Spezialanwendungen des Ultraschalls (z.B. im Bereich der urologischen Sonographie, der Thoraxsonographie oder der interventionellen Sonographie) vorgestellt, die ihren Platz in eigenen kleinen Workshops finden. Die Gruppenstärke wird bei 5 bis 6 Teilnehmenden liegen.

Anmerkungen:
- Dieser Kurs entspricht den Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 4/2009 und wurde von der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zertifiziert
- Kosten: 350 Euro (für PGD-Mitarbeitende), 390 Euro für externe Ärzte 

Zeitraum: Fr. 13.10.2017 - So. 15.10.2017


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2017-148 Strahlenschutz - Aktualisierung der Fachkunde nach Röntgenverordnung (RöV)

Für verschiedene medizinische Berufsgruppen gehören Strahlenschutzkurse zu den verpflichtenden Fortbildungen, die regelmäßig aktualisiert werden müssen.

Dieser Kurs im Umfang von 8 Unterrichtseinheiten dient der Aktualisierung der Fachkunde nach § 18a RöV für Fachkundige aus dem medizinischen Anwendungsbereich ionisierender Strahlung (Ärzte und MTRA).

Eine Aktualisierung der Fachkunde nach § 18a RöV muss alle fünf Jahre erfolgen.

Inhalte u. a.:
- Aktuelle Entwicklungen in radiologischer Technik und Strahlenschutz
- Lösung komplexer Fragestellungen und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer
- Rechtliche Regelungen zum Schutz von Mensch und Umwelt
- Überprüfung der Kenntnisse.

Zielgruppe: Ärzte, MTRA, Medizinpysik-Experten

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutz (LPS) angeboten. 

Termin: Di. 17.10.2017


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Kontakt

PGA Paul Gerhardt Diakonie - Akademie

Kirchplatz 9

06886 Lutherstadt Wittenberg


Tel.: 03491 459540-0

Fax.: 03491 459540-9

E-Mail: akademie@pgstiftung.de